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Yoroshiku Master, Vol. 01 - Sakura Tsukuba, 筑波 さくら Inhalt:„Einst hat Gott Santa, der einsam war, ein Rentier geschenkt. Das Rentier tat alles für Santa. Mit seiner Hilfe konnte Santa vielen lieben Kindern Geschenke bringen.“Kurumi ist 17 Jahre alt und lebt seit dem Tod ihrer Mutter nur noch mit ihrem Vater zusammen, der jedoch die meiste Zeit auf Arbeit verbringt – so auch dieses Jahr an Heilig Abend. Dadurch fühlt sich Kurumi unendlich einsam und ist ziemlich traurig.In der Stadt trifft stößt sie mit einem jungen Mann zusammen, der sich als der ebenfalls 17-jährige Kaito entpuppt. Dieser behauptet, Kurumi wäre sein Santa und er ihr Rentier. Für Menschen unsichtbare Zügel verbinden die beiden von diesem Moment an und Kurumi kann gar nicht glauben, was sie von diesem merkwürdigen Fremden hört, bis er sie auffordert, sie solle ihm befehlen, sich in ein Rentier zu verwandeln. Als dies tatsächlich geschieht, wird sie sofort ohnmächtig und wacht in der Wohnung von Kaitos Familie wieder auf.Diese erklären ihr, dass sie eine Rentierfamilie in Gestalt von Menschen sind, die ihr ganzes Leben auf ihren jeweiligen Santa warten. Kaito ist nach seinem Großvater der einzige in der Familie, der seit langem endlich wieder einen Santa gefunden hat.Kurumis Aufgabe ist es nun, den braven Kindern an Heilig Abend Geschenke zu bringen, während Kaito in seiner Rentiergestalt den Schlitten zieht. Außerdem muss er alles tun, was Kurumi ihm befiehlt.An Heilig Abend beschenken die beiden gemeinsam zahlreiche brave Kinder und Kurumi ist so glücklich wie schon lange nicht mehr, denn sie ist endlich nicht mehr allein.Doch sie macht sich Sorgen um Kaitos Seele, da sein Körper alles tun muss, was sie ihm befiehlt und er so gar keinen eigenen Willen mehr zu haben scheint…Fazit:Hierbei handelt es sich um den ersten Band der „Sweet Santa“-Mangareihe von Sakura Tsukuba.Darauf aufmerksam geworden bin ich auf Grund des wirklich niedlichen Covers. Kaito hält Kurumi in den Armen, welche in ihrem Santa Claus-Kostüm einfach umwerfend aussieht.Ich habe noch nie einen Weihnachtsmanga gelesen und war deswegen umso neugieriger.Leider war ich vom Endresultat ziemlich enttäuscht.Die Übersetzung ist ziemlich schlecht. Ich weiß nicht, was die Übersetzer damit erreichen wollten, als sie am Anfang des Mangas ständig englische Wörter mit eingebaut haben.Das beste Beispiel dafür ist der Satz „Mama, ich möchte das Game da!“Mangas sind bekanntlich ja sehr umgangssprachlich geschrieben, jedoch habe ich noch nie erlebt, dass so willkürlich anderssprachige Wörter eingebaut worden sind.Auch waren teilweise die Sätze nicht ganz ausformuliert. Ein Beispiel dafür wäre „Ist er aus dem Fenster?“Der Zeichenstil ist vor allem auf dem Cover sehr schön. Gerade die Haare haben es mir sehr angetan, da diese recht einfach, aber doch wieder sehr locker gezeichnet wurden. Auch die Gesichtausdrücke und vor allem die Augen sind sehr ausdrucksstark – allerdings nur bei den Nahansichten. Wenn Charaktere kleiner abgebildet sind, mangelt es ihnen fast überall an Gesichtsausdrücken, vor allem an Augen und sonstigen Details. Dies hat mich persönlich sehr gestört, da der Manga dadurch irgendwie „unfertig“ aussieht. Auch sind die Bilder oft überladen – nicht unbedingt mit Sprechblasen, sondern mit sinnlosen Zwischenkommentaren, die man auf Grund der minimalen Größe auch noch kaum lesen kann.Der erste Band von „Sweet Santa“ enthält 3 Episoden, wobei eigentlich nur die erste wirklich mit Weihnachten zu tun hat.Die Grundgeschichte wird jedoch zu Anfang jeder Episode noch einmal wiederholt, was nach dem dritten Mal schon etwas auf die Nerven geht.Als Zusatz befindet sich am Ende des Bandes die vampirische Kurzgeschichte „Der süße Bissabdruck“, in der es um einen einsamen Vampir geht, dessen angebliche Tochter plötzlich vor der Tür steht. Obwohl er sie anfangs nicht haben möchte, baut sich zwischen den beiden schon bald eine sehr liebevolle Beziehung auf.Die Charaktere in „Sweet Santa“ sind sehr flach gehalten und haben so gut wie keine Hintergrundgeschichte.Alles was wir über Kurumi wissen, ist, dass sie einsam ist, ihr Vater fiel arbeitet und ihre Mutter tot ist. Sie macht sich große Sorgen um Kaito, da sein Körper vollends ihren Befehlen untersteht, während er selbst sich nicht dagegen wehren kann.Kaito kommt mir vor wie eine dumme, verliebte Puppe gelenkt durch Kurumi. Über ihn weiß man nichts, außer dass er ständig ein dümmliches Grinsen auf dem Gesicht trägt und für Kurumi alles tun würde.Die Spannungskurve ist absolut nicht zu finden. Kaum gibt es mal ein kleines Missverständnis zwischen Kurumi, Kaito und einem anderen Mädchen, schon wird es auf der nächsten Seite in einem Zwischenkommentar wieder aufgeklärt.Ich habe mich den ganzen Manga über leicht gelangweilt und habe deutlich mehr erwartet.Schade eigentlich, es hatte wirklich gute Ansätze.